Warum kein „Bring your own device“ (BYOD)?
Wir haben uns bewusst gegen die sogenannte BYOD-Lösung entschieden, also dass private iPads eingebunden werden können. Zum einen ist der technische und administrative Aufwand der für uns als Schule damit einhergeht zu groß. Außerdem wollen wir sozialer Ungleichheit, zusätzlichen familiären Druck und unterschiedlichen technischen Voraussetzungen entgegenwirken.
Einheitliche Geräte sorgen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler unter denselben Bedingungen arbeiten. Zugleich schaffen einheitliche iPads verlässliche technische Standards und erleichtern die Planbarkeit, sowie den Einsatz im Unterricht.
Warum iPads von Apple?
Bei der Einführung elternfinanzierter Endgeräte haben wir uns aus folgenden Gründen für iPads von Apple entschieden:
- hoher Sicherheits- und Datenschutzstandard, vergleichbar beste Möglichkeit zur Begrenzung und Steuerung der Geräte im Blick auf Einschränkungen bei der Nutzung aufgrund pädagogischer und sicherheitsrelevanter Gründe
- hoher Funktionsumfang und hohe Kompatibilität
- langfristige Versorgung mit Sicherheits- und Software-Updates
- stabiles und zuverlässiges Betriebssystem, auch über viele Jahre hinweg
- lange Akkulaufzeit
- großes Angebot an schulisch relevanten Apps
- einfache und verlässliche Nutzung sowie Steuerung im Unterricht, in Klassenarbeiten und in Klausuren
- bewährte und langjährig positive Erfahrung mit Apple-Geräten im schulischen Einsatz
Warum müssen die iPads über einen speziellen Händler bezogen werden?
Wir beziehen die iPads über den auf Schulen spezialisierten Apple-Partner EduXpert. So ist sichergestellt, dass die Geräte die technischen Voraussetzungen für den Einsatz an unserer Schule erfüllen und in die zentrale Verwaltung eingebunden werden können. Die iPads vom Händler für die schulische Nutzung vorbereitet, was die Administration und somit Kosten verringert.
Wem gehört das iPad?
Das iPad wird von Seiten des Elternhaues gekauft und gehört diesem. Für die Dauer des Schulbesuchs an unserer Schule treten Eltern das Recht auf Administration an die Schule ab, siehe Nutzungsvereinbarung. Dies hat den Vorteil, dass das Gerät jederzeit für den schulischen Einsatz funktionstüchtig und sicher genutzt werden können.
Wie kann das iPad privat genutzt werden?
Während der Schulzeit können die Geräte nur eingeschränkt genutzt werden, d.h. z.B. nicht für soziale Messengerdienste. Auch wenn das iPad über die Schule administriert wird, können die Schülerinnen und Schüler es jederzeit nach Schulschluss privat nutzen, siehe Handreichung für Eltern ( https://helpdesk.febb.de/api/v1/attachments/3905 ) .
Wie werden die Geräte versichert?
Das iPad ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht. Wir empfehlen daher, das iPad über EduXpert gegen Schäden und Verlust zu versichern (Diebstahl, Wasserschäden, Displaybruch, usw.). Sollte ein iPad nicht einsatzfähig sein, ist es die Verantwortung auf Elternseite für Reparatur oder Ersatz zu sorgen.
Welches Zubehör sollte angeschafft werden?
Wir empfehlen einen Displayschutz, eine Gerätehülle mit Tastatur und Trackpad, einen kompatiblen Stift, Kopfhörer und ein Netzteil.
Warum werden keine personalisierten iPads zu Beginn von 5. Klasse ausgegeben?
„Erst analog, dann digital“ - Unser Schwerpunkt an unserer Schule liegt auf der Stärkung sozialer Kompetenzen und Förderung der Klassengemeinschaft ab Klasse 5. Ebenso steht die Ausprägung der haptischen Kompetenzen, wie die Handschrift, im Vordergrund. Hier können Lehrkräfte für ihren Unterricht jederzeit auf sog. Shared-iPads und iPad-Koffer zurückgreifen um die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.
Den Schülerinnen und Schülern stehen schulisch wie privat ab Klasse 5 alle Office365-Anwendungen sowie WebUntis zur Verfügung.
Die technische Lebensdauer eines iPads ist vom Jahrgang 8 bis zur Q2 mit Abschluss des Abiturs gewährleistet. Aus Kostengründen verzichten wir auf die Einführung in den unteren Klassen.
Ist die Anschaffung des iPads für die Beschulung an der FEBB verpflichtend?
Ja. Als Schule haben wir uns dafür entschieden, den Unterricht mit Hilfe eines personalisierten iPads ab Klasse 8 maßgeblich zu unterstützen. Die gesellschaftliche Entwicklung und die heutigen Anforderungen der Berufswelt, machen diesen Schritt aus unserer Sicht notwendig.